2. IGB-Weltkongress
Vom 21. bis 25. Juni 2010 tagte im kanadischen Vancouver der zweite Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). Rund 1.400 Delegierte, darunter auch die stellvertretende NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger, debattierten unter dem Motto „Jetzt zählen die Menschen - Aus der Krise mit globaler Gerechtigkeit“ Strategien und Inhalte der internationalen Gewerkschaftsbewegung.
Nestlé Indonesien:
Das weltgrößte Lebensmittelunternehmen Nestlé betreibt eine Fabrik in Panjang, in der 75 % der Produktion für den Export hergestellt wird.
Im Jahr 2000 hat sich in dieser Fabrik die „Gewerkschaft der Arbeitnehmer von Nestlé Indonesien“ (SBNIP) gegründet. Als die Gewerkschaft 2007 ihre Forderungen für den Neuabschluss eines Tarifvertrages vorlegte, bestritt Nestlé die Repräsentativität der Gewerkschaft.
Spendenaufruf
Bei dem verheerenden Erdbeben auf Haiti wurden auch Einrichtungen der haitianischen Gewerkschaften zerstört. Der DGB will mit der Spendenaktion „Gewerkschaften helfen“ dazu beitragen, dass das Gebäude des Nationalen Netzwerkes gewerkschaftlich organisierter Frauen (RENAFAM) wiederaufgebaut wird.
Spendenkonto: Gewerkschaften helfen, SEB Düsseldorf, Konto-Nr. 1 756 906 400, BLZ 300 101 11, Stichwort „Erdbeben"
Solidarität ungebrochen
Text auf dem Plakat: "Für unsere Arbeit und unsere Rechte kämpfen wir!"
Am Samstag, dem 20. Februar 2010, erlebte die türkische Hauptstatdt Ankara eine Großdemonstration von mehr als 40.000 Gewerkschaftern aus allen Landesteilen. Gewerkschafts- und branchenübergreifend demonstrierten u.a. Bergleute, Beschäftigte aus der Zuckerindustrie, aus dem Gastgewerbe, der Mineralölindustrie, Metallarbeiter und Beschäftigte der Kommune. Unterstützt wurden sie darüber hinaus von Studierenden und namhaften Künstlern.
Im Auftrag der Gewerkschaft NGG übergab Ibrahim Ocak, Geschäftsführer der NGG-Region Unterfranken, vor dem Gewerkschaftshaus offiziell eine Geldspende in Höhe von 8.800 Euro, die auf dem NGG-Solidaritätskonto eingegangen war.
Nestlé, der größte Lebensmittelkonzern der Welt, propagiert eifrig sein Image als „verantwortungsbewusstes Unternehmen". Nestlé-Beschäftigte und ihre Gewerkschaften in aller Welt kennen jedoch ein Unternehmen, das in seinem rücksichtlosen Gewinnstreben kaum eine Gelegenheit auslässt, internationale Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte zu verletzen. Die IUL und ihre Mitgliedsverbände führen hiergegen zurzeit einen Kampf bei Nestlé in Indonesien, Indien, Korea und Hongkong. Unterstützt diesen Kampf! Stoppt die Nespressionen!

Harald Wiedenhofer, Generalsekretär EFFAT (Foto: Andy Michaelis)
Der diesjährige Kongress der EFFAT, der Europäischen Gewerkschaftsföderation für den Landwirtschafts-, Nahrungsmittel- und Tourismussektor, fand am 20. und 21. Oktober 2009 in Berlin statt. Er stand unter dem Motto: „Soziale Gerechtigkeit vom Feld auf den Tisch – Kampf der prekären Beschäftigung“.
Redenausschnitte von Ron Oswald, Generalsekretär IUF, und Harald Wiedenhofer, Generalsekretär EFFAT:
Berlin: Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor (Foto: DGB/Sabine M. Neumann)
Der diesjährige „World Day for Decent Work“ (WDDW), der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“, am 7. Oktober 2009 stand unter dem Motto „Arbeit schaffen - weltweit!“ In Berlin warnten DGB und internationaler Gewerkschaftsbund (IGB) in einer gemeinsamen Erklärung davor, die Wirtschaftskrise kleinzureden. Ein weltweiter Anstieg der Arbeitslosigkeit stehe noch bevor.
www.wddw.org
www.ituc-csi.org
7. Oktober 2009: Welttag für menschenwürdige Arbeit
Auch der diesjährige „World Day for Decent Work“(WDDW), der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“, am 7. Oktober 2009 steht ganz im Zeichen der Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Zum zweiten Mal ruft der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) seine Mitgliedsorganisationen auf, sich an diesem Aktionstag zu beteiligen.
www.wddw.org
www.ituc-csi.org
Europawahl 2009
Interview mit Harald Wiedenhofer, Generalsekretär der Europäischen Gewerkschaftsföderation für den Landwirtschafts-, Nahrungsmittel- und Tourismussektor (EFFAT) anlässlich der Europawahl am 7. Juni 2009.
Wo nützt, wo schadet Europa den ArbeitnehmerInnen?
Die EU hat uns nach zwei Weltkriegen im vergangenen Jahrhundert einen 60-jährigen Frieden beschert. Es ist weltweit einmalig, dass Vertreter aus 27 Staaten Europas heute gemeinsam für Frieden, Demokratie und Wohlstand ihrer Bürger arbeiten.